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URImpuls – Themen, Fakten, Meinungen
URimpuls, Ihre Agentur für Krisenmanagement, Unternehmenskommunikation, Strategie und Verhandlungsbegleitung in der Zentralschweiz / Innerschweiz
Lampenfieber ist mehr als das Versagen der Stimme vor Publikum
In vielen Unternehmen ist die Angst vor dem Auftritt vor Publikum kein Randphänomen, sondern ein Karrierefilter. Wer vor Menschen sprechen soll, erlebt nicht nur Lampenfieber, sondern mitunter auch Blockaden, die das Selbstvertrauen und die Leistungsfähigkeit untergraben. Gerade in einem stark leistungsorientierten Arbeitsumfeld fehlt oft die psychologische Sicherheit, um Fehler oder Unsicherheiten zuzulassen. Umso wichtiger sind professionelle Begleitung und gezieltes Auftrittstraining.
Redeangst ist in vielen Organisationen und Firmen weiter verbreitet als gedacht und reicht weit über normales Lampenfieber hinaus. Sie äussert sich in starker innerer Anspannung, deutlichen körperlichen Reaktionen und dem bewussten Meiden von Auftrittssituationen. Mögliche Folgen sind ein beeinträchtigter Karriereverlauf, ein negatives Selbstbild und gesundheitliche Probleme. Besonders in einem stark leistungsorientierten und wenig fehlertoleranten Umfeld fehlt oft die psychologische Sicherheit, die nötig wäre, um vor Gruppen entspannt sprechen zu können. Die Auslöser sind vielfältig: perfektionistische Ansprüche, frühere negative Erfahrungen oder schlicht fehlende Gelegenheiten, das Auftreten in einem geschützten Rahmen zu üben. „Dabei geht es nicht nur um Angst oder gesteigerte Nervosität. Unter diesem Stress leiden auch die Inhalte, also das, was man sagen möchte. Durch gezielte Coachings werden die Vorträge klarer und das Auftreten vor Publikum sicherer. Ein Mandant, der sich vor Kurzem an uns wandte, ist ein Beispiel hierfür“, sagt Dr. Heidi Z’graggen, Expertin für Krisenkommunikation sowie Auftritts- und Präsenztraining bei der Innerschweizer Unternehmensberatung URimpuls.
Nervosität bremst Botschaften und Bühnenpräsenz
Einige Tage vor einem wichtigen öffentlichen Auftritt wandte sich ein sichtlich nervöser und überforderter Redner an die Unternehmensberatung URimpuls. Bereits eine erste kurze Analyse der für den Auftritt ausgearbeiteten Rede zeigte den Bedarf an Hilfestellung. Sie wirkte eher wie ein schriftlicher Bericht als ein überzeugender, lebendiger Vortrag. „Sie war zu lang, zu komplex und zu verkopft. Gemeinsam mit dem Redner analysierten wir in der Beratung, was wirklich zählt: Welche Botschaft soll ankommen? Welches Ziel verfolgt der Auftritt? Als wir ihn mit diesen elementaren Fragen konfrontierten, merkten wir, wie seine Nervosität stieg“, erinnert sich Bruno Dobler, ebenfalls Unternehmens- und Strategieberater bei URimpuls. Um den Redner zu entspannen und ihm zu helfen, diese Fragen klar zu beantworten, setzten die beiden Unternehmensberater und Kommunikationsexperten Dr. Heidi Z’graggen und Bruno Dobler auf einen Spaziergang in der Natur, bevor das eigentliche Coaching begann.
Durch gezieltes Coaching selbstbewusst vor der Kamera
Neben einem individuellen Auftrittstraining wurde auch der Vortragstext prägnant formuliert und klar strukturiert. Ein authentischer Einstieg, klare Botschaften und ein einprägsamer Schluss wurden erarbeitet. Schliesslich ging es um die Umsetzung der Präsentation. Dazu gehörten auch mentale Strategien wie Visualisierungen und das sogenannte „Positive Framing“ sowie Atemübungen. „Durch gezieltes Kommunikationstraining und praktische Übungen vor Ort gewann der Redner Schritt für Schritt an Sicherheit. Am Ende verliess ein selbstbewusster Mensch unser Büro, der am nächsten Tag mit einem souveränen und wirkungsvollen Auftritt vor laufender Kamera überzeugte“, resümiert Dr. Heidi Z’graggen, Unternehmensberaterin für Strategie und Verhandlungen.
Bildrechte: iStock/Nagaiets
Zum publizierten Artikel: https://pressnetwork.de/reden-im-rampenlicht-wenn-die-praesentation-zur-tortur-wird/
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